Die Kunst- und Kulturstrategie Kärnten|Koroška 2030 ist beschlossen. Nach einem zweijährigen partizipativen Prozess definiert sie Ziele und Maßnahmen für die Zukunft von Kunst und Kultur in Kärnten|Koroška. In der 50. Folge von KIKK OFF za kulturo spricht Ana Grilc mit Brigitte Winkler-Komar (Abteilung Kunst und Kultur des Landes Kärnten), Elena Stoißer (IG KiKK) und Yulia Izmaylova (VADA) über die Entstehung der Strategie, ihre Schwerpunkte und die Herausforderungen bei der Umsetzung. Welche Chancen eröffnet die Strategie für Kunst- und Kulturschaffende? Und wie kann Kulturpolitik in Kärnten|Koroška nachhaltig gestaltet werden? Das erfahren Sie in dieser Jubiläumsausgabe.
Podcast Was mit Kultur Queere Kunst Queere Kultur Gute Stimmung, schrille Outfits, nackte Haut – die Pride ist eine große Party geworden. Da hängen sich viele mit ein, die eher ein wenig Geld verdienen wollen als wirklich um Menschenrechte zu kämpfen. Gleichzeitig droht sich die Politik zu verschärfen. Worum ging es ursprünglich mal? Wie geht die Community damit um? Was macht die queere Kultur und kann man mit Kunst noch was bewegen?
Wie können Kulturvereine, Festivals und Initiativen sicherere Räume schaffen? Ein Workshop von IG KiKK, Friedenszentrum, Land Kärnten, schau:Räume und GemSe widmete sich den Themen Schutzkonzepte, Awareness und Gewaltschutz in der Kulturarbeit. Im Mittelpunkt standen Fragen nach Verantwortung, Machtverhältnissen, Prävention und dem Umgang mit Grenzverletzungen. Deutlich wurde: Schutzkonzepte sind keine zusätzliche Bürokratie, sondern schaffen Orientierung, Handlungssicherheit und transparente Strukturen. Awareness-Arbeit und Gewaltschutz tragen dazu bei, dass Kunst- und Kulturräume Orte der Teilhabe, des Respekts und der Sicherheit für alle werden.
Eine Euromünze unterm Mikroskop, ©️ Adobe Stock Ein parlamentarischer Unterausschuss sollte Licht in ein angeblich ausuferndes „NGO-Business“ bringen. Das Ergebnis: Es gibt keinen Skandal. Stattdessen bestätigt der Bericht, was gemeinnützige Kulturvereine längst wissen. Förderungen sind extrem streng geregelt, kleinteilig kontrolliert und oft mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden. Kaum ein öffentlich ausgegebener Euro wird so oft und genau geprüft, so transparent dokumentiert wie jener, der in gemeinnützige Kulturarbeit fließt. Der Bericht muss ein Ende der pauschalen Verdächtigungen und echte bürokratische Entlastung einläuten.
Zu Gast in der Lunch Lecture am 30.06.2026 um 13:00 via ZOOM waren Bettina Mair von IG Kultur Steiermark und Zhameli Khairli von D—Arts. Gemeinsam sprachen sie über Diversität, Gleichstellung und diskriminierungskritische Kulturarbeit im Spannungsfeld aktueller gesellschaftlicher und kulturpolitischer Entwicklungen. Jetzt zum Nachschauen und Nachlesen. Als Video, Zusammenfassung und Zusammenfassung in leichter Sprache verfügbar.
Wie arbeitet die freie Kulturszene in Kärnten | Koroška heute? Welche Herausforderungen prägen den Alltag von Kulturinitiativen, Vereinen und Projekträumen? Welche Ressourcen fehlen – und welche Strukturen braucht freie Kulturarbeit in Zukunft? Die IG KiKK lädt alle Kulturinitiativen herzlich zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen rund um die aktuelle Basisdatenerhebung „Kulturarbeit heute“ ein. 15.06., 18:00, Villa For Forest
„Wer Demokratie will, unterstützt Kunst und Kultur.“ Mit diesem klaren Statement beschreibt Alexandra Abbrederis, neue Obfrau des Spielboden Dornbirn, den gesellschaftlichen Anspruch des größten Kulturzentrums Vorarlbergs. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Heike Kaufmann will sie den Spielboden als offenen Begegnungs- und Diskursort weiterentwickeln. Während öffentliche Förderungen schrumpfen und wirtschaftliche Zwänge wachsen, plädiert Kaufmann dafür, mutig zu bleiben: „Wir müssen uns Neues trauen, Wagnisse eingehen und neue Formate entwickeln.“ Im Gespräch erzählen die beiden, warum Kultur weit mehr ist als Unterhaltung, weshalb Gemeinschaft und Solidarität zentrale Werte ihrer Arbeit sind und warum gerade Krisenzeiten Orte brauchen, an denen Gesellschaft verhandelt werden kann.
Friday for Future Heldenplatz Die Klimabewegung streckt die Hand aus und bietet der Kultur eine Bühne – wortwörtlich. Auf der Fridays for Future Demo werden Kürzungen im Kulturbereich kritisiert, es stehen Leute aus Kunst und Kultur am Podium und halten Reden. Sollte es nicht umgekehrt sein? Beschwören wir nicht stets das große Potenzial der Kultur, Themen zu setzen und Impulse zu senden? Von der Kulturbühne auf der Klimademo. Nicht ohne Selbstkritik.
Wie verhält es sich mit der Steuer beim Verkauf von Merchandising-Artikeln, bei Beteiligungen am Verkauf von Kunstwerken oder beim Einsatz von Freiwilligen? Antworten auf Detailfragen aus der Beratungspraxis zur steuerrechtlichen Einordnung von Tätigkeiten gemeinnütziger Kulturvereine.
Podcast Was mit Kultur Friday for Future Heldenplatz, bemalte Schilder, junge Stimmen – „Schluss mit fossilen Förderungen“. Und mittendrin die Frage, warum ausgerechnet die Klimabewegung der Kultur eine Bühne bieten muss – und nicht umgekehrt. Was bewegt die jungen Aktivistinnen und Aktivisten? Wie sind sie zum Klimaschutz gekommen? Und warum reichen sie Kultur die Hand?