KURE – Kultur der Resilienz
KURE – Kultur der Resilienz
Bei KURE handelt es sich um ein durch Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefördertes Kooperationsprojekt zur Stärkung der Resilienz von kleinen und mittleren Kulturbetrieben in der Bodenseeregion.
Die IG Kultur Vorarlberg arbeitet gemeinsam mit der FHV Vorarlberg University of Applied Sciences im Projektlead, LAKS Baden-Württemberg e.V. (D) und KAPUZINER - Raum für Kunst, Kultur und Soziales e.V (D) an der Entwicklung praxisnaher Ansätze zur Bewältigung aktueller Herausforderungen im Kulturbereich.
Im Fokus stehen Führungskräfte von Kulturbetrieben in freier Trägerschaft. In kooperativen Workshop-Formaten werden Strategien erarbeitet, die zur strukturellen Stabilisierung, Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen beitragen.
Ausgangspunkt sind Erfahrungen, die viele Kultureinrichtungen teilen: steigender ökonomischer Druck, unsichere Rahmenbedingungen und gleichzeitig ein hoher gesellschaftlicher Anspruch. In zahlreichen Gesprächen im Vorfeld wurde deutlich, wie ähnlich die Herausforderungen über Ländergrenzen hinweg sind – und wie groß das Potenzial gemeinsamer Lösungsansätze ist.
Ziel des Projekts ist der Aufbau eines grenzüberschreitenden Netzwerks sowie die Entwicklung von anwendungsorientierten Methoden und Materialien, darunter eine praxisnahe Handreichung. Begleitend werden wissenschaftliche Erkenntnisse zu Transformationsprozessen im Kulturbereich erhoben.
Projektdetails
Name: KURE Kultur der Resilienz - Kulturbetriebe systemisch stärken
Programm: Interreg ABH VI
Laufzeit: 01.05.2026 – 31.07.2028
Gesamtvolumen: EUR 443.029,-
Projektleitung: Mag. Dr. Thomas Zabrodsky, FHV Vorarlberg Vorarlberg University of Applied Sciences
Ansprechpersonen Vollpartner:innen: Mirjam Steinbock von der IG Kultur Vorarlberg, Laila Koller von LAKS Baden-Württemberg, Stephanie Geyer und Dr. Robert Huber von Kapuziner Ravensburg
Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Er hat zur Aufgabe, Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen zu beseitigen und den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der Europäischen Union zu stärken. Die von der EU bereitgestellten Fördermittel werden im Interreg Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein durch staatliche Mittel aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein ergänzt. Gefördert werden unter anderem auch Projekte im Bereich Kultur und Tourismus.
