Verlassener, heruntergekommener Raum mit Fenstern. Um die Problematik der Abwanderung von kulturpolitisch interessierten Jugendlichen zu bearbeiten, müssen freie Kulturinitiativen Angebote und Räume schaffen, für die es sich zu bleiben lohnt bzw. die das Zurückkommen vorstellbar machen. Dafür muss die jüngere Generation zum Mitdenken und Mittun aktiviert werden.
Kulturelle Demokratie beginnt nicht beim bloßen Zugang zu Kunst, sondern dort, wo unterschiedliche Gruppen Gesellschaft mitgestalten und Konflikte öffentlich austragen können. Monika Mokre im Gespräch mit Stefanie Fridrik über die politische Bedeutung kultureller Teilhabe, die Rolle freier Kulturarbeit und die Frage, was demokratische Öffentlichkeit in Österreich heute trägt – und was sie zunehmend gefährdet.
Kultur Kommunikation Social Media Podcast Was mit Kultur Social Media galt lange als Versprechen: mehr Teilhabe, mehr Vernetzung, mehr Öffentlichkeit. Heute sorgt man sich eher um Hassrede, Polarisierung oder Privatsphäre. Der Kultursektor kommt an den großen Plattformen kaum vorbei. Doch im Kunst- und Kulturbereich wächst die Skepsis.
Kultur stärkt Demokratie nicht automatisch – sie muss selbst demokratisch organisiert sein. Lars Ebert fragt, wie kulturelle Teilhabe, Repräsentation und Entscheidungsmacht neu gedacht werden können, damit Kultur mehr ist als Angebot oder Standortfaktor. Aber vor allem zeigt er auf, warum Cultural Leadership dort beginnt, wo Kulturpolitik soziale Wirkung, kulturelle Rechte und gemeinschaftliches Handeln ernst nimmt.
Montag, 28. September, 18:00 Uhr | Verein GemSe Gailtal Im Rahmen dieses kulturpolitischen Jour fixe stellt sich Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig erstmals als Kulturreferentin des Landes Kärnten – in Nachfolge von Peter Kaiser – den Kulturinitiativen vor.
Die Alpen-Adria-Allianz fördert auch 2026 wieder grenzüberschreitende Kooperationen zwischen den Mitgliedsregionen. Der aktuelle Call bietet Kulturinitiativen, Vereinen und weiteren Organisationen die Möglichkeit, gemeinsame Projekte mit Partner*innen aus dem Alpen-Adria-Raum umzusetzen. In unserer Lunch Lecture stellen wir den aktuellen Fördercall vor, erklären die Rahmenbedingungen und zeigen, worauf es bei einer erfolgreichen Antragstellung ankommt.
Kulturelle Demokratie braucht mehr als Beteiligung und Offenheit: Sie braucht die Fähigkeit, Konflikte auszuhalten und demokratisch auszutragen. Wie spielen dabei Gefühle, Machtverhältnisse und politische Wirksamkeit zusammen? Warum ist Konsens allein keine tragfähige Antwort auf gesellschaftliche Spannungen? Der „Konfliktmuskel“ als Bild für eine Kulturpraxis, die Widerspruch nicht vermeidet, sondern als demokratische Übung ernst nimmt.
Die IG Kultur Vorarlberg sammelt Fragen aus der freien Szene, bündelt zentrale Anliegen und bringt sie am 21. Juli in der Landeshauptstadt Bregenz direkt in ein offenes Gespräch mit Kulturminister Andreas Babler ein. Damit entsteht eine wichtige Schnittstelle für Austausch, Klarheit und öffentliche Antworten zwischen Kulturszene und Ministerium.
Grafik zur Sommerpause: 3 schlafende Katzen auf einem Holzzaun. ab 13. Juli eingeschränkter Betrieb | Büro geschlossen von 17.-30. August
Pressesaussendung vom 9. Juli 2026: Das Kulturbündnis und die Kulturabteilung des Landes Vorarlberg präsentieren in ihrer ersten Zusammenarbeit den neuen Katalog „FAQ – Fragen und Antworten zu Kulturförderung“. Die Übersicht klärt zentrale Fragen zu Förderungen in allen Sparten der Kunst und Kultur und möchte mit detaillierten Informationen zu Rahmenbedingungen und Abläufen mehr Transparenz schaffen. Das Kulturbündnis Vorarlberg, ein Zusammenschluss der Interessensvertretungen, tritt damit erstmals öffentlich auf.