kulturförderung

Ticketpreise durch Kultureuro Ankündigung höher? Symbolbild Ticketschalter (nicht in Wien), @ Philip Yu via Unsplash Noch gibt es weder einen Gesetzesentwurf noch eine Einigung über den Wiener „Kultureuro“ – die Ablehnung ist trotzdem längst da. Ob der Vorstoß im politischen Tauziehen überhaupt Realität wird, ist offen. Gerade deshalb stellt sich jetzt die Frage, unter welchen Bedingungen daraus ein echtes Solidarmodell für zusätzliche Kulturfinanzierung werden könnte – ohne sozialen Zugang und kleine Veranstalter*innen zu gefährden. Einfach eine neue Ticketsteuer einzuführen, ist jedenfalls keine gute Idee. Ein Kommentar.
Webinar zu den Änderungen bei der Einreichung für die Jahresförderung des Landes Kärnten/Koroška Bei der Einreichung für die Jahresförderung des Landes Kärnten/Koroška gibt es heuer einige Änderungen und Vereinfachungen. Was ist neu? Was ist bei der Antragstellung zu beachten? Und was bedeutet die Umstellung konkret für Kulturinitiativen? Gemeinsam mit Vertreter:innen der Abteilung 4 – Kunst, Kultur, Gesellschaft des Landes Kärnten erläutern wir die Änderungen im Detail.
Pressesaussendung vom 9. Juli 2026: Das Kulturbündnis und die Kulturabteilung des Landes Vorarlberg präsentieren in ihrer ersten Zusammenarbeit den neuen Katalog „FAQ – Fragen und Antworten zu Kulturförderung“. Die Übersicht klärt zentrale Fragen zu Förderungen in allen Sparten der Kunst und Kultur und möchte mit detaillierten Informationen zu Rahmenbedingungen und Abläufen mehr Transparenz schaffen. Das Kulturbündnis Vorarlberg, ein Zusammenschluss der Interessensvertretungen, tritt damit erstmals öffentlich auf.
Der Budgetvoranschlag des Bundes 2027/2028 liegt vor. Für Kunst und Kultur sind 2027 insgesamt 608,7 Millionen Euro vorgesehen – rund 21 Millionen Euro weniger als 2026. 2028 soll das Budget wieder auf 617,9 Millionen Euro steigen. Doch was sagen diese Zahlen tatsächlich aus? Welchen Stellenwert haben Kunst und Kultur im Gesamtbudget? Und was bedeutet der Voranschlag für die Förderungen der freien Szene? Wir haben die Zahlen im Detail analysiert.
Das Bundesbudget 2027/2028 liegt vor. Das Kulturbudget soll 2027 um 3,3 Prozent sinken. Real gekürzt wird bei den frei vergebenen Kunst- und Kulturförderungen. Die IG Kultur pocht auf Maßnahmen zur Stärkung der kulturellen Nahversorgung, denn Sparen ist kein kulturpolitisches Programm.
Eine Euromünze unterm Mikroskop, ©️ Adobe Stock Ein parlamentarischer Unterausschuss sollte Licht in ein angeblich ausuferndes „NGO-Business“ bringen. Das Ergebnis: Es gibt keinen Skandal. Stattdessen bestätigt der Bericht, was gemeinnützige Kulturvereine längst wissen. Förderungen sind extrem streng geregelt, kleinteilig kontrolliert und oft mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden. Kaum ein öffentlich ausgegebener Euro wird so oft und genau geprüft, so transparent dokumentiert wie jener, der in gemeinnützige Kulturarbeit fließt. Der Bericht muss ein Ende der pauschalen Verdächtigungen und echte bürokratische Entlastung einläuten.
„Wer Demokratie will, unterstützt Kunst und Kultur.“ Mit diesem klaren Statement beschreibt Alexandra Abbrederis, neue Obfrau des Spielboden Dornbirn, den gesellschaftlichen Anspruch des größten Kulturzentrums Vorarlbergs. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Heike Kaufmann will sie den Spielboden als offenen Begegnungs- und Diskursort weiterentwickeln. Während öffentliche Förderungen schrumpfen und wirtschaftliche Zwänge wachsen, plädiert Kaufmann dafür, mutig zu bleiben: „Wir müssen uns Neues trauen, Wagnisse eingehen und neue Formate entwickeln.“ Im Gespräch erzählen die beiden, warum Kultur weit mehr ist als Unterhaltung, weshalb Gemeinschaft und Solidarität zentrale Werte ihrer Arbeit sind und warum gerade Krisenzeiten Orte brauchen, an denen Gesellschaft verhandelt werden kann.
Schere im Vordergrund, die einen Schatten wirft in Schwarz-Weiß Pressemitteilung zu den Budgetverhandlungen 2027–2028: Freie Kulturarbeit braucht Planungssicherheit statt Kürzungen von historischem Ausmaß.
Symbolbild mit dem Titel des Webinars: Eine Hand bedient einen Laptop, die andere schreibt mit einem Stift auf Papier; daneben steht eine Tasse Kaffee. In Kooperation mit dem Referat Kunst, kulturelles Erbe und Volkskultur halten wir am Dienstag, 10. März, 13-15 Uhr online ein Webinar ab, bei dem wir alle Details zur neuen Kultur- und Kunstförderungsrichtlinie besprechen werden.
Ein traurig dreinschauendes zerbrochenes Sparschwein ©️ AdobeStock Ein Förderantrag wird abgelehnt. Die Begründung: nicht das Projekt, nicht die Qualität, nicht die Relevanz – sondern allein das fehlende Budget. Es sei schlicht kein Geld da, alle müssten sparen. Gibt es hier neben Fluchen und Weinen irgendetwas, dass man tun kann – z. B. rechtliche Möglichkeiten, gegen die Absage vorzugehen?
Symbolbild Abrechnung von Förderungen - Irrgarten mit Pfeil zu Tabelle und Taschenrechner Viele Kulturvereine stehen regelmäßig vor der gleichen Herausforderung: Die Abrechnung einer Förderung des Bundes. Welche Unterlagen sind einzureichen, wie sollen diese aussehen, was gilt bei Änderungen – und was tun, wenn am Ende ein kleines Plus bleibt? Hier die wichtigsten Hinweise aus der Praxis, basierend auf einem Arbeitsgespräch mit der Förderkontrolle Kunst und Kultur des Bundes.
Symbolbild Labyrinth mit grünem Pfeil, der Weg durch das Chaos zeigt; Welche Neuerungen gibt es bei der Bundesförderung für Kulturinitiativen? Unsere Nachlese fasst die häufigsten Fragen und Antworten aus dem Webinar am 4. September mit Mag. Karin Zizala und Mag. Sonja Olensky-Vorwalder (Abteilung Kulturinitiativen / BMWKMS) zusammen – von Fristen und Einreichbedingungen bis hin zu neuen Abgrenzungskriterien für Jahres- und Projektförderung und deren Auswirkungen für die Praxis.