Gültige Regelungen für Kunst und Kultur in Vorarlberg ab 11.01.2022

Die seit 12. Dezember 2021 gültige und mittlerweile mehrfach novellierte 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung regelt den noch eingeschränkten Umgang mit Veranstaltungen, Kunst und Kultur. In den Bundesländern gibt es unterschiedliche Regelungen. Was im Kunst- und Kulturbereich in Vorarlberg stattfinden kann, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Update dieser Seite: 11.01.2022
Es wird fortlaufend aktualisiert

Die neuen Regelungen laut 6. Novelle zur 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (gültig vom 11. bis 20. Januar 2022):
 

  • FFP2-Maskenpflicht nun auch im Freien, sofern der empfohlene Mindestabstand von zwei Metern zu haushaltsfremden Personen nicht eingehalten werden kann. Wenn der Mindestabstand von zwei Metern nur kurzzeitig unterschritten wird, besteht keine Maskenpflicht.
     
  • Schwangere Personen, die keinen gültigen 2-G-Nachweis besitzen, dürfen anstelle dessen einen negativen PCR-Test (Gültigkeit 72 Stunden ab Probenahme) vorweisen. Der Zugang zu den Hochrisikosettings (2G-plus  und Booster-plus-Settings) ist für ungeimpfte Schwangere unzulässig.
     
  • Veranstaltungen mit 2G-plus-Regel und 2G-plus + Booster-Regel: Kann glaubhaft gemacht werden, dass kein PCR-Test verfügbar war oder das Ergebnis zu spät gekommen ist, wird auch ein max. 24 Stunden alter Antigentest anerkannt.
     
  • In Vorarlberg sind laut Landes-Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung ab 11. Januar 2022 auch weiterhin bei Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen und im Freien nur maximal 500 Teilnehmer*innen zulässig.
     

Die Regeln seit 12. Dezember 2021 im Überblick:

Die seit 11. Januar 2022 gültige, in der 6. Fassung novellierte 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung regelt die Bedingungen für Veranstaltungen und Zusammenkünfte. In den Bundesländern gibt es unterschiedliche Regelungen, in Vorarlberg gilt zudem die seit 11.01. gültige, geänderte Landes-COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung. Hier ein grober Überblick, Details weiter unten.

  • Ausgangsbeschränkungen für Personen ohne gültigen 2G-Nachweis. 
     
  • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Ausnahme beim Sport, wenn 2G nachgewiesen werden kann. Seit 11. Januar 2021 gilt die FFP2-Maskenpflicht auch im Freien, sofern der empfohlene Mindestabstand von zwei Metern zu haushaltsfremden Personen nicht eingehalten werden kann. Wenn der Mindestabstand von zwei Metern nur kurzzeitig unterschritten wird, besteht keine Maskenpflicht.
     
  • 3G am Arbeitsplatz, vorzugsweise soll außerhalb der Arbeitsstätte gearbeitet werden. Ab 51 Arbeitnehmern ist ein COVID-19-Präventionskonzept und ein*e COVID-19-Beauftragte*r notwendig.
  • Homeoffice. Mit Blick auf die erhöhte Ansteckungsgefahr der Omikron-Variante soll eine deutliche Kontaktreduktionen auch am Arbeitsort stattfinden und Arbeitnehmer*innen generell ins Homeoffice geschickt werden.
     
  • Sperrstunde von 22.00 - 5.00 Uhr für Betreiber von Betriebsstätten (außer Tankstellen und Apotheken)
     
  • Kontaktdatenerhebung, seit 17. Dezember jedoch nicht mehr in "Kultureinrichtungen, an denen nicht überwiegend Zusammenkünfte stattfinden, wie insbesondere Museen, Kunsthallen, kulturelle Ausstellungshäuser, Bibliotheken, Büchereien und Archive.“
     
  • Die maximale Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen ist in der Bundesverordnung auf 2.000 beschränkt, allerdings gibt es in Vorarlberg weiterhin eine Publikumsobergrenze indoor wie outdoor von max. 500 Personen mit 2G. Bundesweit gilt: Veranstaltungen bis max. 1.000 Personen nur mit 2G plus einem PCR-Test (nicht älter als 72 Std). Bis 2.000 Personen gilt nur der Drittstich plus PCR-Test (nicht älter als 72 Std).
  • Veranstaltungen in Vorarlberg indoor:
    > ohne zugewiesene Sitzplätze bis max. 25 Personen
    > mit zugewiesenen Sitzplätzen bis max. 500 Personen möglich (Anzeigepflicht ab 50 Pers. / Bewilligungs-pflicht ab 250 Pers.), FFP2-Maskenpflicht auch am Sitzplatz, COVID-19 Präventionskonzept und -Beauftragte*r, Registrierungspflicht, 2 Meter-Abstand möglichst beachten.
  • Veranstaltungen in Vorarlberg outdoor:
    > ohne zugewiesene Sitzplätze bis max. 25 Personen
    > mit zugewiesenen Sitzplätzen bis max. 500 Personen (Anzeigepflicht ab 50 Pers. / Bewilligungspflicht ab 250 Pers.), FFP2-Maskenpflicht auch am Sitzplatz, COVID-19 Präventionskonzept und -Beauftragte*r, Registrierungspflicht, 2 Meter-Abstand möglichst beachten.
     
  • Proben und künstlerische Darbietungen für Profis und Amateure unter entsprechenden Auflagen möglich.
     
  • Bei Veranstaltungen in der außerschulischen Jugendarbeit gilt ein 2,5G Nachweis für die Teilnehmer*innen. Und es sind höchstens vier Betreuungspersonen pro Gruppe mit 25 TN zulässig. 
     
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz sind zulässig, jedoch nur mit FFP2-Maske. 2 Meter-Abstand möglichst einhalten.
  • Vorstandsssitzungen und Mitgliederversammlungen von Vereinen sind zulässig, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist. FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. 2 Meter-Abstand möglichst einhalten.
     
  • Gastronomie: 2G und Sperrstunde um 22 Uhr, FFP2-Maskenpflicht außerhalb des Sitzplatzes und Registrierungspflicht, Events indoor mit mehr als 25 Personen sind in der Gastronomie nicht möglich, Outdoor liegt die Obergrenze bei 300 Personen. 
  • Laut Vorarlberger Landesverordnung darf der Betreiber von Betriebsstätten sämtlicher Betriebsarten der Gastgewerbe an einen Verabreichungsplatz nur
    a) maximal zehn Personen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder minderjährigen Kindern, gegenüber denen diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen, höchstens jedoch zehn minderjährige Kinder, oder
    b) Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben,
    zuweisen
  • Die Nachtgastronomie, die Stehgastronomie, ein Barbetrieb und Apres-Ski bleiben weiterhin geschlossen.
  • Die PCR-Testmöglichkeiten werden in Vorarlberg mit einem Angebot in den Spar- und Sutterlüty-Märkten und einem PRC-Testzentrum im Messegelände deutlich ausgebaut.
     
  • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sind von der 2G-Nachweispflicht ausgenommen und müssen kein Testergebnis vorweisen. Für Kinder von 13-15 Jahre (schulpflichtiges Alter) gilt der Ninja- oder Corona-Testpass der Schule, der einem 2G-Nachweis gleichgestellt ist. Zusatz: In schulfreien Zeiten gilt dies für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen, sinngemäß, sofern dem § 19 Abs. 1 C-SchVO 2021/22 gleichartige Tests und Testintervalle nachgewiesen werden können (Unter Aufsicht durchgeführter Antigentest nicht älter als 48 Stunden, PCR-Test nicht älter als 72 Stunden).
     
  • Eine Grundimmunisierung UND ein Nachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion wird dem Nachweis einer Booster-Impfung gleichgesetzt.
  • Eine einzelne Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson wird seit 3. Jänner nicht mehr als vollständige Impfung anerkannt.
  • Die Pflicht zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr. Kinder ab dem vollendeten sechsten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen auch eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen.

  • Ausnahme von 2G-Regel und Sperrstunde für Zusammenkünfte, an denen höchstens vier Personen aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen. Bei dieser Personenzahl sind höchstens sechs minderjährige Kinder dieser Personen oder minderjährige Kinder, gegenüber denen diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen, nicht einzurechnen, sofern das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs einen zulässigen Ausgangsgrund darstellt.
     
  • Einreisebeschränkungen: Großbritannien, Norwegen, Dänemark und die Niederlande zählen ab 25. Dezember zu Virusvariantengebieten. Hier gelten Einreisebeschränkungen und Quarantänepflicht von 10 Tagen, außer bei dreifach Geimpften, die zusätzlich einen PCR-Test vorweisen müssen.

  • Eine Übersicht der Maßnahmen ab 12.12.2021 ist auch auf der Website des Sozialministeriums zu finden.


Allgemein


Nachweise

Als Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr im Sinne der 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung gilt ein:

  • „1G-Nachweis“: Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erstund Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen,
    b) Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf,
    c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    d) weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der aa) lit. a oder c mindestens 120 Tage oder bb) lit. b mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen;
  • „2G-Nachweis“: Nachweis gemäß Z 1 oder ein
    a) Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde, oder
    b) Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde;
  • „2,5G-Nachweis“: Nachweis gemäß Z 1 oder 2 oder ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf;
  • „3G-Nachweis“: Nachweis gemäß Z 1 bis 3 oder ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
     
  • Bereits vor Inkrafttreten dieser Verordnung ausgestellte ärztliche Bestätigungen über eine in den letzten sechs Monaten erfolgte und aktuell abgelaufene Infektion behalten für die jeweilige Dauer ihre Gültigkeit.
     
  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G-Nachweises und die Beschränkungen für Personen, die über keinen 2G-Nachweis verfügen, gelten nicht für Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können und für Schwangere. In solchen Fällen ist ein PCR-Test, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen.

 

Kontaktdatenerhebung

Betreiber*innen von Kultureinrichtungen und für eine Zusammenkunft Verantwortliche sind verpflichtet, von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten, zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung den

  1. Vor- und Familiennamen sowie
  2. die Telefonnummer und, sofern vorhanden, die E-Mail-Adresse zu erheben.

AUSNAHME: seit 17. Dezember gilt dies nicht mehr in "Kultureinrichtungen, an denen nicht überwiegend Zusammenkünfte stattfinden, wie insbesondere Museen, Kunsthallen, kulturelle Ausstellungshäuser, Bibliotheken, Büchereien und Archive.“

Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend.

Die Daten sind mit Datum und Uhrzeit des Betretens der jeweiligen Betriebsstätte oder des bestimmten Ortes und, wenn vorhanden, mit Sitzplatz- oder Tischnummer  zu versehen.
Diese Daten sind auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde gemäß § 5 Abs. 3 EpiG  zur Verfügung zu stellen, dürfen aber ausschließlich zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung verarbeitet und der Bezirksverwaltungsbehörde im Umfang ihres Verlangens übermittelt werden; eine Verarbeitung der Daten zu anderen Zwecken ist unzulässig.
Die Daten dürfen nicht durch Dritte einsehbar sein und dürfen maximal 28 Tage ab Erhebung aufbewahrt werden. Danach sind sie zu löschen. 


 

Ort der beruflichen Tätigkeit

  • Beim Betreten von Arbeitsorten ist darauf zu achten, dass die berufliche Tätigkeit vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Arbeitsverrichtung außerhalb der Arbeitsstätte ein Einvernehmen finden.
  • Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie über einen 3G-Nachweis verfügen. Nicht als Kontakte im Sinne des ersten Satzes gelten höchstens zwei physische Kontakte pro Tag, die im Freien stattfinden und jeweils nicht länger als 15 Minuten dauern.
  • Beim Betreten von Arbeitsorten ist eine Maske zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann. Sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind insbesondere technische Schutzmaßnahmen wie die Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden und, sofern technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden, organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams.
  • Das Betreten auswärtiger Arbeitsstellen zum Zweck der Erbringung körpernaher Dienstleistungen ist untersagt. Dies gilt nicht für zumindest zweiseitig unternehmensbezogene Geschäfte.
  • Der Inhaber eines Arbeitsortes mit mehr als 51 Arbeitnehmern hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

     

COVID-19-Präventionskonzept

Bei Zusammenkünften von mehr als 50 Personen hat die/der für eine Zusammenkunft Verantwortliche
eine*n COVID-19-Beauftragte*n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und
umzusetzen. Bei Kultureinrichtungen sind COVID-19-Beauftragte*r und COVID-19-Präventionskonzept obligatorisch.

Das COVID-19-Präventionskonzept hat diese Vorgaben zu enthalten:

  1. Spezifische Hygienemaßnahmen,
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken,
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen,
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen,
  7. Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung
  8. Kontrolle von Nachweisen und zur Sicherstellung der Einhaltung von Auflagen

 

Zusammenkünfte / Veranstaltungen in Vorarlberg

ACHTUNG: Für alle Veranstaltungen gilt, dass diese ausschließlich zwischen 5 und 22 Uhr stattfinden dürfen. Außerdem ist der 2 Meter-Mindestabstand möglichst zu beachten.
HINWEIS: Zur Personenanzahl einer Zusammenkunft werden nur die Besucher*innen gezählt, nicht aber erforderliches Personal!
 

Veranstaltungen INDOOR und OUTDOOR

Mit freier Platzwahl:

  • maximal 25 Personen
  • 2-G-Nachweis
  • FFP2-Maske, auch am Sitzplatz
  • Kontaktdatenerhebung
  • COVID-19-Präventionskonzept & COVID-19-Beauftragte*r bei Veranstaltungen in einer Kultur- oder Freizeiteinrichtung

Mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen:

  • maximal 500 Personen (Vorarlberg-Regelung; die Bundesverordnung regelt bis max. 1.000 Personen nur mit 2G plus einem PCR-Test nicht älter als 72 Std. Bis 2.000 Personen gilt nur der Drittstich plus PCR-Test nicht älter als 72 Std.)
  • 2-G-Nachweis
  • FFP2-Maske, auch am Sitzplatz
  • Kontaktdatenerhebung
  • Anzeigepflicht mit der 51. Person
  • Bewilligungspflicht mit der 251. Person
  • COVID-19-Präventionskonzept & COVID-19-Beauftragte*r

Weiterhin gilt, dass an einem Ort mehrere Zusammenkünfte stattfinden dürfen, sofern durch geeignete Maßnahmen das Infektionsrisiko minimiert wird. (§14 Abs. 5)

 

Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz

Kundgebungen, Demonstrationen, Protestcamps, Baustellenbesetzungen und dergleichen:

  • Teilnahme auch ohne 2-G- oder 3-G-Nachweis gestattet (es ist auch erlaubt, zum Zwecke der Teilnahme an einer solchen Versammlung den eigenen privaten Wohnbereich zu verlassen)
  • FFP2-Maskenpflicht auch im Freien
  • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten


Mitgliederversammlungen

sowie Sitzungen von Leitungsorganen von Vereinen, unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, Zusammenkünfte von Rechnungsprüfer*innen sind zulässig

  • sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen getragen wird,
  • der 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachtet wird.


Anzeige- und Bewilligungspflicht von Zusammenkünften/Veranstaltungen
 

Anzeigepflicht

Die Frist gemäß § 14 Abs. 2 Z 3 (Anzeigepflicht ab 50 Personen mind. 1 Woche vorher) gilt nicht für Zusammenkünfte, die bis zum Ablauf des 19. Dezember 2021 stattfinden.

Zusammenkünfte von 51 bis 500 Personen müssen eine Woche vorab der zuständigen Bezirkshauptmannschaft gemeldet werden. Kultureinrichtungen benötigen ein Covid-19-Präventionskonzept und eine/n Covid-19-Beauftragte/n. Die Meldung erfolgt über eine webbasierte Eingabemaske unter diesem Link. Dabei werden folgende Daten abgefragt:

a) Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen,
b) Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft,
c) Zweck der Zusammenkunft,
d) Anzahl der Teilnehmer*innen

Die Bezirksverwaltungsbehörde ist dazu angehalten, die COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen. Das COVID-19-Präventionskonzept ist zu diesem Zweck während der Dauer der Zusammenkunft bereitzuhalten und auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde vorzulegen.

Bewilligungspflicht​​​​​

Zusammenkünfte gemäß § 14 Abs. 2 gelten als bewilligt, wenn bereits vor Inkrafttreten der Verordnung BGBl. II Nr. 465/2021 eine Bewilligung vorlag und die Voraussetzungen des § 14 Abs. 2 eingehalten werden.

Ab 251 Teilnehmer*innen muss unter Vorlage eines COVID-19-Präventionskonzepts eine Bewilligung bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft eingeholt werden. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt zwei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen. Die Meldung erfolgt über eine webbasierte Eingabemaske unter diesem Link. Erforderlich neben der Erhebung dieser Daten: 

a) Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen,
b) Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft,
c) Zweck der Zusammenkunft,
d) Anzahl der Teilnehmer,

Erforderlich ist die Bestellung einer/eines COVID-19-Beauftragten und die Vorlage des COVID-19-Präventionskonzeptes mit den notwendigen Angaben.

Hinweis: Sollte es zu Problemen bei der Eingabe der Veranstaltungen geben, empfehlen wir, direkt mit den Bezirkshauptmannschaften Kontakt aufzunehmen:

Bezirkshauptmannschaft Bregenz: @email
Bezirkshauptmannschaft Dornbirn: @email
Bezirkshauptmannschaft Feldkirch: @email
Bezirkshauptmannschaft Bludenz: @email
 

Künstlerische Proben und Darbietungen im professionellen und Amateur-Bereich

Zusammenkünfte zu Proben zu beruflichen Zwecken und zur beruflichen künstlerischen Darbietung in fixer Zusammensetzung sind möglich. Es gilt – mit Ausnahme des Erfordernisses eines Präventionskonzepts – § 9 Abs. 6 (Sportstätten/Spitzensport) sinngemäß.  
Info: Ein beruflicher Zweck ist dann gegeben, wenn eine Erwerbstätigkeit vorliegt, d.h. wenn Gagen, Honorare, Gehälter, Einnahmenbeteiligungen o.ä. an die künstlerisch Beteiligten ausgezahlt werden. 
 

§ 9 Abs 6 legt zudem fest, dass auch bei einem positiven Testergebnis das Betreten der Sportstätte (sinngemäß die Kultureinrichtung) erlaubt ist, wenn:

  1. mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit nach abgelaufener Infektion vorliegt und
  2. auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere auf Grund eines CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Außerdem sind analog zu §7 Abs 4 bei Bekanntwerden einer SARS-CoV-2-Infektion bei einer / einem beruflichen Künstler*in in den folgenden vierzehn Tagen nach Bekanntwerden der Infektion vor jeder Probe oder jedem Auftritt alle Künstler*innen und sonstige Beteiligte einer molekularbiologischen Testung oder einem Antigentest auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2-Infektion zu unterziehen.

Wird eine SARS-CoV2-Infektion bei Mitwirkenden bekannt, sind in den folgenden vierzehn Tagen nach Bekanntwerden der Infektion vor jeder weiteren Zusammenkunft alle Mitwirkenden einer molekularbiologischen Testung oder einem Antigen-Test auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.


Künstlerische Proben und Darbietungen im Amateurbereich sind ebenfalls möglich.

Laut §14, Abs. 6 der 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (inkl. 6. Novelle) dürfen sonstige Zusammenkünfte zu Proben oder künstlerischen Darbietungen in fixer Zusammensetzung unter der Voraussetzung stattfinden, wenn ohne fixe und zugewiesene Sitzplätze höchstens 25 Personen daran teilnehmen. Sofern es fixe und zugewiesene Sitzplätze gibt, sind in Vorarlberg höchstens 500 Personen zulässig.

Zudem besteht eine:

  • 2G-Nachweispflicht
  • FFP2-Maskenpflicht. Sofern das Tragen einer Maske aufgrund der Eigenart der Tätigkeit nicht möglich ist, sind andere geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen.
  • Anzeigepflicht mit der 51. Person
  • Bewilligungspflicht mit der 251. Person
  • Ab 51 Personen COVID-19-Präventionskonzept und COVID-19-Beauftragte*r
  • Registrierungspflicht
  • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten
     

Regelungen bei Workshops, Kursen und Schulungen

Für Workshops, Kurse und Schulungen gelten die Regelungen für Zusammenkünfte gemäß §14.

Für Veranstaltungen zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken gelten diese Regeln:

  • 3G-Nachweispflicht
  • FFP2-Maskenpflicht (wenn dies aufgrund der Eigenart der Tätigkeit nicht möglich ist, sind andere geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen)
  • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten


Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager

Bei Veranstaltungen in der außerschulischen Jugendarbeit gilt ein 2,5G Nachweis für die Teilnehmer*innen. Und es sind höchstens vier Betreuungspersonen pro Gruppe mit 25 TN zulässig. 2G gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Für Kinder von 13-15 Jahre (schulpflichtiges Alter) gilt der Ninja- oder Corona-Testpass der Schule, der einem 2G-Nachweis gleichgestellt ist. Zusatz: In schulfreien Zeiten gilt dies für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen, sinngemäß, sofern dem § 19 Abs. 1 C-SchVO 2021/22 gleichartige Tests und Testintervalle nachgewiesen werden können (Unter Aufsicht durchgeführter Antigentest, nicht älter als 48 Stunden; PCR-Test nicht älter als 72 Stunden).

 

Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen
Aktuell gemäß COVID-19-Schulverordnung 2021/22 nicht möglich! 

Gemäß COVID-19-Schulverordnung 2021/22  dürfen bis zum Ende des Schuljahres 2021/2022 Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen gem. § 27 C-SchVO 2021/22 nicht besucht werden.
Gem. § 28 Abs. 1 sind Unterrichtsangebote außerschulischer Einrichtungen oder Personen sowie die Kooperation mit solchen Personen oder Einrichtungen nicht durchzuführen.
Gem. § 28 Abs. 2 ist eine Schulraumüberlassung (z. B. für externe Veranstaltungen) nur zulässig, wenn sichergestellt ist, dass kein Kontakt zwischen den externen Nutzer*innen der Schulräume und dem Lehrpersonal sowie Schüler*innen erfolgt. Außerdem brauchen alle externen Nutzer*innen gem. § 28 Abs 2 Z 2 einen 3-G-Nachweis.

 

Gastronomie bei Veranstaltungen

Für den gastronomischen Betrieb in einer Kultureinrichtung kommt § 7 der 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung zum Tragen.

  • Es gilt grundsätzlich die 2-G-Regel, außer bei Abholung von Waren.
     
  • Der Betreiber hat sicherzustellen, dass
    1. jedem Kunden der Betriebsstätte durch den Betreiber oder einen Mitarbeiter ein Sitzplatz zugewiesen wird (außer bei Abholung von Waren);
    2. die Konsumation von Speisen und Getränken nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle erfolgt;
    3. die Betriebsstätte von Kunden – unbeschadet restriktiverer Öffnungszeiten auf Grund anderer Rechtsvorschriften – nur im Zeitraum zwischen 05.00 und 22.00 Uhr betreten wird.
     
  • Laut Vorarlberger Landesverordnung darf der Betreiber von Betriebsstätten sämtlicher Betriebsarten der Gastgewerbe an einen Verabreichungsplatz nur
    a) maximal zehn Personen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder minderjährigen Kindern, gegenüber denen diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen, höchstens jedoch zehn minderjährige Kinder, oder
    b) Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben,
    zuweisen
     
  • Speisen und Getränke dürfen in der Betriebsstätte nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen konsumiert werden. Abweichend davon dürfen Speisen und Getränke im Freien an Imbiss- und Gastronomieständen an Verabreichungsplätzen auch im Stehen konsumiert werden; 
     
  • Kunden haben in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen. Dies gilt nicht während des Verweilens am Verabreichungsplatz.
     
  • Der Betreiber hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
     
  • Selbstbedienung ist zulässig, sofern geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden. Diese Maßnahmen sind im COVID-19-Präventionskonzept abzubilden.
     
  • Registrierungspflicht.
     
  • Laut Vorarlberger Landesverordnung ist der Ausschank von alkoholischen Getränken und die Konsumation mitgebrachter alkoholischer Getränke im Rahmen von Gelegenheitsmärkten unzulässig.
     

Beschränkungen in der Nachtgastronomie:
Aktuell gemäß 6. COVID-19-SchuMaV ist keine Nachtgastronomie erlaubt!

  • Der Zugang zur Nachtgastronomie ist nur mehr für geimpfte und genesene Personen möglich. Hier gilt die 2-G-Regel. 
    Als Betriebsstätten der „Nachtgastronomie“ sind laut rechtlicher Begründung alle Einrichtungen des Gastgewerbes mit diesen Merkmalen zu verstehen:
    > üblicherweise nächtliche Öffnungszeiten
    > vermehrte Durchmischung und Interaktion der Kunden, insbesondere bei Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen
    > verstärkte Durchmischung eines vor allem jungen Publikums (in der Regel keine fixen Sitzplätze) mit geringer Durchimpfungsrate
    > erhöhter Aerosolausstoß hauptsächlich zur Nachtzeit in besonders frequentierten Einrichtungen der „Nachtgastronomie“
    > vermehrte Interaktion der Kunden untereinander
    > körperliche Nähe
    > vermehrter Alkoholkonsum,Tanzen
    > hohe Lautstärke, die zu einem lauten Sprechen führt

    Hinweis: Wir empfehlen, im Zweifelsfall der Zuordnung der Veranstaltung Kontakt mit der zuständen Bezirkshauptmannschaft aufzunehmen.
     
  • Mitarbeiter:innen in der Nachtgastronomie und von Großveranstaltungen (ab 250 Teilnehmer:innen), die weder geimpft noch genesen sind, können auch einen gültigen PCR-Test vorweisen. Nur PCR-getestete Personen müssen aber zusätzlich eine FFP2-Maske tragen.
    Kann in diesem Fall auch kein PCR-Test vorgewiesen werden, weil die Betreiber*in oder Mitarbeiter*in glaubhaft machen kann, dass
    - kein PCR-Test verfügbar war oder
    - der erfolgte PCR-Test nicht rechtzeitig ausgewertet worden ist,
    reicht auch ein gültiger Antigentest (plus FFP2-Maske) aus.
     

Einreisebestimmung Vorarlberg

Gesammelte Informationen zu den Einreisebestimmungen nach Österreich finden sich hier

 

Einreisebestimmungen Deutschland

Grundsätzlich ist eine Einreise möglich aus:

  • EU-Mitgliedstaaten
  • Schengen-assoziierten Staaten: Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein
  • Weiteren Staaten, aus denen aufgrund der epidemiologischen Lagebewertung durch die EU Einreise ermöglicht wird

Eine Einreise aus anderen Staaten ist nur für vollständig geimpfte Personen zu jedem Zweck (auch Besuchsreisen oder Tourismus) möglich. Die Impfung muss mit einem Impfstoff erfolgt sein, der auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts aufgeführt ist und seit der letzten Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des Bundesinnenministeriums.

Für nicht geimpfte Personen aus anderen Staaten ist eine Einreise weiterhin nur in Ausnahmefällen möglich. Voraussetzung ist, dass eine zwingende Notwendigkeit gegeben ist.

 

Neue Hochrisikogebiete - Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2:

  • Finnland
  • Monaco
  • Portugal inkl. der Azoren und Madeira
  • Spanien inkl. der Balearen und Kanarischen Inseln
  • Vereinigte Staaten von Amerika
  • Zypern


Gebiete, die nicht mehr als Hochrisikogebiete gelten:

  • Belize
  • Bosnien und Herzegowina
  • Malaysia
  • Österreich
  • Serbien

 

Alle Einreisenden sind verpflichtet, sich digital über das Portal einreiseanmeldung.de anzumelden. Wird mit der Einreiseanmeldung der Impf- bzw. Genesenennachweis mit hochgeladen, braucht die Quarantäne nicht angetreten zu werden. Ein Test genügt bis auf die Ausnahmen nicht. Kinder unter zwölf Jahren brauchen ebenfalls die digitale Einreiseanmeldung, jedoch keinen negativen Test, müssen aber fünf Tage in Quarantäne ohne Freitest-Möglichkeit.

Ausnahmen von einer allfälligen Absonderungspflicht gibt es nach derzeitigem Stand unter anderem für Grenzpendler*innen/Grenzgänger*innen (zu beruflichen oder medizinischen Zwecken) sowie für Personen, die sich weniger als 24 Stunden für Ausflüge oder Einkaufsfahrten bzw. weniger als 72 Stunden für Verwandtenbesuche im Hochrisikogebiet aufgehalten haben bzw. in Deutschland aufhalten.

Bei der Ein-/Wiedereinreise nach Österreich

Bei der Einreise nach Österreich ist ein Impf- oder Genesungsnachweis und zusätzlich ein negatives Testergebnis mitzuführen (2G+-Regelung). Eine Registrierung oder Quarantäne ist in diesem Fall nicht notwendig.

Liegt kein negatives Testergebnis vor, ist eine Registrierung in der Pre-Travel-Clearance (https://entry.ptc.gv.at) vorzunehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt sofort als beendet, sobald ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt. 

Die Verpflichtung zum Mitführen eines negativen PCR-Testergebnisses gilt nicht für Personen, die über einen Nachweis der sog. „Booster-Impfung“/Auffrischungsimpfung verfügen. 
Ebenfalls befreit davon sind Personen, die zusätzlich zu einem Nachweis einer vollständigen Impfung (§ 2 Abs. 1 Z. 3 lit. a oder b) auch über einen Genesungsnachweis (§ 2 Abs. 1 Z. 4) verfügen (ab 25.12.2021). 

Liegt kein Impf- oder Genesungszertifikat vor, ist eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn frühestens am fünften Tag nach der Einreise ein Test durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist.

Für Pendler zu beruflichen Zwecken, zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners sowie zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, gilt weiterhin die 3G-Regelung. Das bedeutet, für diese Personen ist weiterhin die Vorlage eines der möglichen Nachweise ausreichend.

Als Virusvariantengebiete bzw. –staaten, für die strengere Einreisevorschriften bestehen, gelten derzeit folgende Staaten: Angola, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Namibia, Sambia, Simbabwe und Südafrika. Mit 25.12.2021 werden Dänemark, Niederlande, Norwegen und Vereinigtes Königreich zu Virusvariantenstaaten erklärt.

Aktuelle Informationen auf der Website der Vorarlberger Landesregierung.

 

Gemäß 6. Novelle zur COVID-19-Einreiseverordnung 2021 gilt die 3-G-Regel (Nachweis mitführen) für alle über 12 Jahre:

  • PCR-Test - Probeentnahme nicht älter als 72 Stunden,
    oder
  • Antigentest - Probeentnahme nicht älter als 48 Stunden
    oder 
  • Antigentests zur Eigenanwendung "Wohnzimmertests" – Probenentnahme nicht älter als 24 Stunden (gelten aber nur dann, wenn sie in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst sind)
    oder
  • Impfzertifikat - entweder ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf oder ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist ab dem 22 Tag nach der Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder Impfung, sofern mindestens 21 Tage davor ein positiver Test auf SARS-CoV-2 oder vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf
    oder
  • Genesungszertifikat über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion
    oder
  • Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf

Die Tests können auch innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise nach Österreich nachgeholt werden (hier besteht jedoch Registrierungspflicht). Keine Quarantänepflicht. Diese Regeln gelten, sofern man sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise nur in Deutschland und/oder Österreich aufgehalten hat.

 

Regelmäßiger Pendlerverkehr

  • das Testergebnis des Antigen- oder PCR-Tests gilt 7 Tage ab der Probeentnahme.
  • eine Registrierungspflicht besteht alle 28 Tage (ACHTUNG: bei Änderung der Daten der Wohn- und Aufenthaltsadresse bei mehrtägigen Aufenthalten, des Abreisestaates, des Aufenthaltes währen der letzten zehn Tage vor der Einreise, der Kontaktdaten und des Vorliegens eines neuen Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr ist eine neuerliche Registrierung auch vor Ablauf der 28 Tage vorzunehmen).

 

 

Rechtsgrundlagen & weiterführende Quellen

 

Bei Fragen bitten wir um ein Email an @email.at.

 

Artikelfoto: © Stefan Hauer, Tanzperformance "LEVIATHAN evolution" von James Wilton Dance und Junges Ensemble Vorarlberg, tanz ist Festival 2018, Spielboden Dornbirn